500 FOLLOWER AUF INSTAGRAM IN 10 WOCHEN

Endlich mal eine Überschrift die den Maßgaben vieler Optimierer entsprechen dürfte. Ganz wie auf vielen Webseiten im englischsprachigen Raum: "Werde Millionär mit nur zwei Tricks auf deiner Seite". Das hab ich jedoch nicht im Sinn mit dem Blogpost. Der sich im Laufe des Schreibens etwas verändert hat.

 

Es sollte ursprünglich nur darum gehen, wie sehr ich mich über den Zuspruch auf Instagram freue und wollte mich nur bei allen Abonnenten und Like-Gebern recht herzlich bedanken. Das mache ich hiermit: Danke! Yeah! Ich freue mich riesig darüber. Durch diese Rückmeldungen werde ich zusätzlich angetrieben immer weiter zu machen. Jeden Tag das Auge für neue Perspektiven offen zu halten, sich auf die immer wieder ändernden Lichtsituationen einzulassen und neue Ecken aufzusuchen. Kurz: Ich bewege mich in Hamburg viel mehr als früher und trainiere so Körper und Geist. (Habe ich schon zu viel Werbung gelesen?) Übung soll ja angeblich den Meister machen.

Im Verlauf kam der Gedanke hinzu, schreib darüber wie aus einem fast nicht genutzten Account ein recht aktiver mit über 500 Abonnenten wurde.

 

Mein erstes noch vorhandene Bild auf Instagram stammt vom 12. Oktober 2012. Seitdem gab es einige Versuche, mit dem Kanal warm zu werden. Seit September fotografiere ich regelmäßig und habe Bilder zu zeigen, die über leere Essteller hinaus gehen. Online gehen etwa 5 Bilder pro Woche.

 

Die pure Anzahl der Beiträge alleine ist es sicherlich nicht warum sich die Zahl der Abonnenten derart vergrößert hat. Ich versuche immer das Bild zu veröffentlichen, was mir aus einer Serie am besten gefällt. Man könnte sagen, im Rahmen seiner Fähigkeiten nur das beste und oder interessanteste Bild zeigen.

 

Ich selbst habe inzwischen gut 600 Accounts abonniert und gehe deren Beiträge durch und lasse bei den meisten ein Like zurück. Es wären sicherlich noch weit mehr als 600, wenn ich nicht immer wieder mal das eine oder andere Abo hinterfragen würde. 


Warum beende ich meine Abo bei anderen?

In erster Linie möchte ich einfach nicht die Übersicht verlieren. Die Freizeit sollte nicht nur noch darin bestehen, Likes zu vergeben. Die folgenden Punkte machen es sicherlich noch etwas klarer:

  • gerade die Accounts mit > 10k Usern und eigenen Abonnenten um die 200 Stück starten das Abonnement i.d.R. um es wenige Stunden oder Tage wieder zu beenden. Egal wie gut der Inhalt von diesen Menschen ist, bleibe ich bei solchen Accounts in nur wenigen Fällen dabei. Den Menschen sind meine Bilder in Regel egal, sie wollen neue Abonnenten gewinnen und mich dafür nutzen. Nein Danke!
  • in manchen Fällen ist es so, dass man zwar abonniert wird und man selbst abonniert und Likes vergibt, es aber nie ein Like im Verlauf zurück gibt. Die Bilder müssen mir schon echt gefallen, wenn ich diesen Accounts auf Dauer treu bleibe. 
  • der Account ist schlicht weg tot. 
  • es kam schon vor, dass der Account zu viel Werbung brachte; ich unterscheide dabei nach Möglichkeit: Ist die Werbung gut gemacht und zeigt gute Bilder, bleibe ich oftmals
  • in wenigen Fällen haben mir die neuen Bilder einfach nicht mehr gefallen

Wem folge ich und warum folge ich nicht jedem der mir folgt?

Ich kann einfach nicht jedem Folgen, sondern nur denjenigen, deren Bilder in mir irgendwas auslösen. Neugier, Interesse, neue Ansichten, neue Locations, Locations wo ich nie war und nie hinkommen werde usw.. Die Aufnahmen müssen nicht technisch perfekt sein. Sie müssen für mich persönlich etwas haben.

 

Im Moment habe ich das Gefühl, dass ich nicht mehr als 600 bis 700 Accounts folgen kann. Also werde ich (leider) immer filtern (müssen). Es soll mir weiter Spaß machen und nicht "in Arbeit" ausarten.

 

Welche Ziele habe ich? Wo soll es noch hingehen?

Platt gesagt, interessiert es mich nun, wie lange ich brauche um den nächsten Meilenstein 1.000 Abonnenten auf Instagram zu erreichen. ;-) Aber im ernst: Ich möchte einfach nur interessiert und motiviert am Thema Fotografie bleiben und selbst ausprobieren. Nicht nur darüber lesen. Auf Instagram bekomme ich schnell und einfach viele Eindrücke von anderen Fotografen und kann zugleich einfach meine Bilder zeigen. Ich bleibe so neugierig, probiere aus, traue mich u.a. mal was in Sachen Bildbearbeitung. Für mich derzeit ideal.

 

Ist mein Weg jetzt "der" Weg? Bestimmt nicht. Es ist mein Weg. Wer die Suchmaschine dazu bemüht, wird noch viele viele weitere Tipps finden. Bis hin zu Apps die automatisch Likes vergeben. Muss jeder für sich entscheiden. 

 

Gerade heute (21.01.17) Abend ein Bild mit einem Spruch von Matthias Schwaighofer gesehen: "Berühmt sein auf Facebook, ist genauso wie reich zu sein bei Monopoly". Gilt sicherlich auch für Instagram, aber Monopoly spielen macht auch Spaß. ;-)!

Ich geh denn mal weiter spielen!

 

Have fun!

 

Mein Profil: www.instagram.com/perscriptor


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